Ihr Gedanke bekommt erst im Aussprechen seine Bedeutung. Und zwar die Bedeutung, die Sie ihm beim Sprechen beimessen.
„Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen.” (Augustinus)
Voraussetzung ist die Beherrschung der Sprechtechnik. Sie kennen das: Wenn Sie vor einer Gruppe sprechen und den richtigen Ton treffen, kommt die Botschaft bei Ihren Zuhörern an. Umgekehrt gilt: Sie können die faszinierendsten Ideen und Erkenntnisse vertreten, Sie können spannende Forschungsergebnisse verkünden – wenn Ihre Stimme das Außergewöhnliche nicht ausdrückt, verfehlen Sie Ihr Ziel.
Das ist vergleichbar mit einer Sonate, die zwar technisch perfekt, aber ohne Seele gespielt wird. Deshalb gilt: Die Art des Vortrags sollte dem Inhalt angemessen sein. Begeben Sie sich total hinein in das, was Sie sagen? Sind Sie mit Emotion dabei? Ihr Publikum hört das an Ihrer Stimme und wird Ihrem Vortrag aufmerksam folgen.